Für die Öffnung der BAföG-Förderung

Die Richtlinien zur BAföG-Förderung müssen geöffnet werden – das fordert Iris Kimizoglu vom Freien Zusammenschluss von Student*innenschaften (FZS). Diese Forderung bekommt in der Corona-Krise eine besondere Dringlichkeit. Martin vom Studierendenradio hat mit Iris Kimizoglu über die Forderungen des FZS gesprochen.

StuRa im Gespräch – Oktober ’20

Auch in unserem letzten Magazin haben wir wieder aktuelle Auseinandersetzungen des StuRas der MLU abgebildet. Zum Gespräch stand uns Lukas Wanke – einer von zwei vorsitzenden Sprechern des StuRas – zur Verfügung. Mit ihm sprachen wir vor allem über die Bedingungen des Semesterstarts während der zweiten Corona-Welle – was das für Erstis und für die soziale Situation von Studierenden bedeutet und welche Forderungen daraus erwachsen. Das Gespräch wurde am Donnerstag den 29.10.2020 geführt.

Aktuelles vom StuRa

Im Magazin der studentischen Redaktion am 26.06.2020 haben wir erneut mit den beiden vorsitzenden Sprechern des StuRa der Uni Halle, Lukas Wanke und Robin Rolnik, gesprochen. Themen in diesem StuRa-Talk waren: Streichung der Maximalanzahl von Prüfungsversuchen; Neue Soforthilfe(n); Kürzungen für Hochschulen in Sachsen-Anhalt (siehe auch unser Interview mit Hendrik Lange); Kommission zur Verbesserung der Studienbedingungen; Wiedereröffnung des Fairteilers.

Gegen eine faktische Kürzung des Hochschul-Etats in Sachsen-Anhalt

Dass die Corona-Krise auch eine wirtschaftliche Krise sein wird – das wurde schon früh auch in der Öffentlichkeit klar gemacht. Was das bedeuten wird und welche Einschnitte damit verbunden sein werden, das ist unterdessen nicht unbedingt klar. Einen kleinen Eindruck kann man bekommen, wenn man auf die politischen Debatten blickt, die gerade auf Landes-Ebene in Sachsen-Anhalt geführt werden. Laut Presseberichten sollen die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt im Zuge der Corona-Krise insgesamt 6 Millionen Euro Solidaritätsbeitrag an die Landeskasse abführen. Das würde zum Beispiel allein für die Martin-Luther-Universität in Halle Kürzungen von etwa 2,5 Millionen Euro bedeuten. Der Akademische Senat der Uni Halle und der StuRa protestieren gegen dieses Vorhaben. Auch die Partei „Die Linke“ in Sachsen-Anhalt ist mit diesen Kürzungsplänen nicht einverstanden – das ist der Grund, warum wir den hochschulpolitischen Sprecher der Linken, Hendrik Lange, in das Magazin der studentischen Redaktion eingeladen haben.

Der StuRa protestiert gegen ungenügende Soforthilfen

Eine einfache Rechnung: Als Studierender in einer coronabedingten finanziellen Notlage stehen mir aus den Soforthilfen vom Bundesbildungsministerium maximal 500 Euro zur Verfügung. Auf meinem Konto befinden sich aber noch 200 Euro und deswegen erhalte ich nur 300 Euro Soforthilfe – um also quasi mit eigener Hilfe auf den maximalen Förderbetrag zu kommen. Das kann nicht sein, findet der Studierendenrat der Martin-Luther-Universität und hat am Montag am frühen Nachmittag auf die Situation Studierender in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Das war nur eine von vielen Protestaktionen von Studierenden in ganz Deutschland. Burkhard vom Studierendenradio war mit dabei.

Aktuelles vom StuRa

In der letzten Ausgabe des Studierendenradios am 29.05.2020 haben wir erneut mit Lukas Wanke und Robin Rolnik über aktuelle Belange des StuRas gesprochen. Die beiden vorsitzenden Sprecher des StuRas haben uns Auskunft über folgende Themen gegeben: Aktuelle Arbeitssituation des StuRas; Kritik an Studienbedingungen im digitalen Semester; Freiversuche bei Prüfungen; Kommission zur Verbesserung der Studienbedingungen; der aktuelle Stand der Hochschulwahlen; Statement des StuRas zu verschwörungsideologischen Kundgebungen in Halle.

Studentin #15

In der letzten Ausgabe des Studierendenmagazins vom 29.05.2020 haben wir wieder zahlreiche Themen für euch besprochen. Unter anderem sprachen wir mit den beiden vorsitzenden Sprechern des StuRas, Lukas Wanke und Robin Rolnik, über Forderungen zum digitalen Semester und zu Verbesserungen der Studienbedingungen, über den Stand der Hochschulwahlen und ein aktuelles Statement des StuRas zu den verschwörungs-ideologischen Kundgebungen in Halle. Themen waren außerdem: Eine virtuelle Stadttour der Uni Halle; die Angebote der Sozialberatung und der psychosozialen Beratung des Studentenwerks; die Arbeit des AK Internationales und die aktuelle Situation von internationalen Studierenden; die Public Climate School; das aktuelle Online-Angebot des Unisportzentrums.

Die Sendung steht 7 Tage zum Nachhören zur Verfügung – im Laufe der Woche stellen wir die einzelnen Beiträge zum Nachhören und Herunterladen zur Verfügung.

Aktuelles vom StuRa

In der letzten Ausgabe des Studierendenmagazins am 24.04. haben wir erneut ein ausführliches Gespräch mit Robin Rolnik und Lukas Wanke – den beiden vorsitzenden Sprechern des StuRas der Uni Halle – geführt. Themen unseres Gesprächs waren: Zwischenfall während der letzten StuRa-Sitzung; Erfahrungen aus dem digitalen Semesterbeginn; die Forderung nach dem Solidarsemester; Offener Brief zur aktuellen Situation in der ZAST Halberstadt; Gedenktag zur Bücherverbrennung 1933.

Kannsemester – Nichtsemester – Solidarsemester

Das Sommersemester hat bereits begonnen – wenn auch unter besonderen Umständen und corona-bedingt meist auf dem digitalen Wege. Das bedeutet eine große Umstellung und stellt viele Studierende vor Herausforderungen. Wie unter den jetzigen Umständen Prüfungen stattfinden sollen ist vielerorts noch ungewiss. Studentische Initiativen und Dozierende haben diesbezüglich verschiedene Forderungen gestellt. Wir lassen mehrere Initiativen zu Wort kommen.

Zunächst hören wir Lasse, der sich im Bündnis Solidarsemester organisiert. Er gibt einen Überblick über die verschiedenen Initiativen und Forderungen. Der Beitrag ist zusammengestellt aus Material, das das Leipziger StuRadio bereit gestellt hat – die ganze Sendung ist hier zu hören (Download).

Ende März haben drei Dozentinnen von verschiedenen deutschen Universitäten in einem Offenen Brief deshalb ein sogenanntes „Nicht-Semester“ gefordert (wir berichteten hier). Damit meinen sie, dass das Sommersemester aufgrund der zahlreichen Einschränkungen nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet wird. Wie sieht es jetzt, in der vierten Woche des Semesters, mit der Umsetzung des Nicht-Semesters aus? Burkhard vom Studierendenradio hat mit Andrea Geier von der Universität Trier gesprochen. Sie ist eine der Verfasserinnen des Offenen Briefes.

An der Uni Halle sind nach gut drei Wochen Sommersemester etwa 80 Prozent aller Veranstaltungen digital abgedeckt. Schön und gut – zumindest für alle mit stabiler Internetverbindung und einigermaßen modernen Geräten. Aber was ist eigentlich mit Studierenden, die Kinder betreuen müssen, durch die Krise in psychische Schwierigkeiten geraten sind oder aus anderen Gründen nicht dem digitalen Semester folgen können?

Studierende und auch Dozierende deutschlandweit fordern, dass die Regelstudienzeit in diesem Semester ausgesetzt wird. Das bedeutet, Studierenden würden keine Nachteile entstehen, wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, in diesem Semester keine Studienleistungen erbringen. Burkhard vom Studierendenradio mit dem Beispiel einer Uni, die das nun so beschlossen hat.

Aspekte des neuen Hochschulgesetzes in Sachsen-Anhalt

Im kommenden Wintersemester wird in Sachsen-Anhalt das neue Hochschulgesetz in Kraft treten – das Studierendenradio hat bereits hier darüber berichtet. Wir wollten einige Aspekte des neuen Hochschulgesetzes noch einmal genauer beleuchten, insbesondere mit einem Fokus auf die Auswirkungen für studentische Mitbestimmung an der Uni und auf die Praxis an der Martin-Luther-Universität. Aus diesem Grund haben wir uns erneut mit Robin Rolnik und Martin Zeiler vom StuRa der Uni Halle getroffen, die uns zunächst noch einmal über die bisherigen Vorgänge informiert haben.