Das Bauhaus und die Hochschule Anhalt – Podiumsdiskussion in Dessau

Am 12. Juli hat in Dessau das Campus-Fest der Hochschule Anhalt in Dessau stattgefunden. Es ging nicht nur darum, die aktuellen Abschlüsse zu feiern und Ergebnisse studentischer Projekte zu präsentieren – es sollte auch um eine inhaltliche Auseinandersetzung gehen. Studierende der Hochschule Anhalt haben Radio Corax eingeladen, um eine Podiumsdiskussion auf dem Campus-Fest zu moderieren. Die Diskussion wurde zeitgleich im Radio übertragen.

In der Podiumsdiskussion sollte es darum gehen, auszuloten, inwiefern das Bauhaus – 100 Jahren nach seiner Gründung – immer noch einen Niederschlag in Lehre, Forschung und Arbeit an der Dessauer Hochschule findet. Dabei ging es um Brüche und Kontinuitäten des Bauhaus in Deutschland, den Begriff des Designs und seinen Bezug zu einer sozialen Umwelt, um aktuelle (hochschul-)politische Fragen in Dessau und Sachsen-Anhalt. Nicht zuletzt sollte so ein studentischer Austausch zwischen Halle und Dessau angeregt werden.

An der Diskussion namen folgende Personen teil: Samuel Trefzger, Wenke Hamann (beide Studierende des Integrativen Designs), Prof. Dieter Raffler, Prof. Hermann Klöckner, Prof. Brigitte Hartwig, Prof. Michael Hohl.

Die Psychotherapiereform und ihre Folgen fürs Studium

Immer mehr Menschen benötigen eine psychotherapeutische Beratung. Die Wartezeiten für eine Psychotherapie sind jedoch lang. Dass es zu wenige PsychotherapeutInnen gibt mag auch daran liegen, dass die Ausbildung lang und kostenintensiv ist. Nach einem Master-Studienabschluss in Psychologie ist eine anschließende Ausbildung zum/zur „psychologischen Psychotherapeut/in“ notwendig – viele werdende Psychotherapeuten müssen in dieser Zeit Kredite aufnehmen, um sich die Ausbildung finanzieren zu können. Das ist einer der Gründe, warum die Bundesregierung eine Psychotherapiereform diskutiert. Doch die aktuell vorgesehenen Änderungen werden von ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen und StudentInnen kritisiert. Auch in Halle haben sich Psychologie-Studierende an einer Petitions-Aktion beteiligt. Alina vom Studierendenradio hat mit Sophie Ritter und Tordis Kindt gesprochen. Beide studieren Psychologie in Halle und haben sich an der Unterschriftensammlung beteiligt.

Zur Kritik an neoliberaler Bildung

Längst hat der Trend des Neoliberalismus auch die Hochschulen und Universitäten erreicht. Flexibilität, lebenslanges Lernen, Kompetenzentwicklung – das sind Stichworte, die nur oberflächlich positiv klingen. Neoliberalismus und Bildung sind eng miteinander verwoben – und dies beginnt nicht erst an der Uni, sondern bereits an den Schulen. Andreas Hellgermann ist selbst Lehrer und Autor des Buches „Kompetent – Flexibel – Angepasst. Zur Kritik an neoliberaler Bildung„. Jenni vom Studierendenradio hat mit ihm gesprochen und ihn zunächst danach gefragt, was unter dem Anspruch der »Kompetenz- und Handlungsorientierung«, der zum Schlüsselbegriff in Schulen und Ausbildungsstätten avanciert ist, zu verstehen ist.

Hochschulwahlen – Kommunalwahlen

Am 15. Mai 2019 haben an der Uni Halle Hochschulwahlen stattgefunden. In der Mai-Ausgabe des Studierendenmagazins haben wir die Ergebnisse der Wahlen ausgwertet. Martin und Lisa haben über die Aufgabe der jeweiligen Gremien gesprochen, die zur Wahl standen, und haben einen Blick auf die Neuzusammensetzung des StuRas geworfen.

Die Hastuzeit hat die Löwenrunde vor der Hochschulwahl, die in unserem Gespräch Erwähnung fand, mit einem eigenen Bericht bedacht.

Am 26. Mai fand in Halle dann auch die Kommunalwahl statt. Irene vom Studierendenradio hat die Ergebisse dieser Wahl kommentiert – auch im Hinblick auf die Hochschulpolitik:

‚Students for Future‘ protestieren an der Uni Halle

Am 24. Mai haben sich Studierende der Martin-Luther-Universität in Halle mit der „Fridays-for-Future“-Bewegung solidarisiert. Um ein Zeichen für Klimagerechtigkeit – auch in der Universität, auch in Halle – zu setzen, haben sie das Gebäude des Melanchthonianum besetzt. In der Mai-Ausgabe des studentischen Magazins haben wir über die Besetzungsaktion berichtet.

Philine vom Studierendenradio war vor Ort, hat Eindrücke eingefangen und mit mehreren BesetzerInnen gesprochen:

Außerdem haben Lisa und Martin vom Studierendenradio die Besetzung noch einmal eingeordnet. Sie berichten vom Geschehen und geben Höreindrücke von vor Ort wieder:

StudentIn #7

Es geht in der siebten Ausgabe um Kritik neoliberaler Bildung, wir blicken auf die Stura– und Kommunalwahlen zurück, stellen die Hochschulgruppe Plurale Ökonomik und die zweite Auflage der FEMINISMEN-Reihe vor. Zudem beschäftigt sich das Magazin mit Geschlechtervielfalt an Hochschulen. Zuerst soll es jedoch um die kurzzeitige Besetzung eines Uni-Gebäudes in Halle gehen.

Vergessen haben wir den Hinweis auf das bald stattfindende Campus Openair auf dem Uniplatz. Dies sei hiermit nachgeholt.

Identitäre an der Uni – Bilanzen und Gegenstrategien

Die neurechte Identitäre Bewegung sieht die Universität als eines ihrer Kampffelder. Davon ist auch die Uni Halle betroffen – nicht zuletzt weil sich das Haus der Identitären direkt am Campus der Geisteswissenschaften befindet und aus diesem Heraus mehrere Übergriffe geschehen sind. In zwei Beiträgen hat das Studierendenradio einerseits Stimmen aus der StudentInnenschaft gesammelt, andererseits unter Lehrenden und Verantwortlichen der Uni gefragt, was sie gegen eine Einflussnahme der Identitären tun.

Vorstellung des Masterstudiengangs „Multimedia und Autorschaft“

„Der Masterstudiengang Multimedia und Autorschaft erforscht die Themen der digitalen Zeit und reflektiert diese mit zeitgemäßen medialen Mitteln“ – so die Beschreibung aus dem Studienangebot der Uni Halle. Das Studierendenradio wollte genauer wissen, was sich hinter dem Kürzel „MMA“ verbirgt und hat einerseits mit Maren Schuster (der Verantwortlichen des Studiengangs) und andererseits mit mehreren Studierenden des Masterstudiengangs gesprochen.

StudentIn #6

In der sechsten Ausgabe des studentischen Magazins werfen wir einen Blick auf die anstehenden Hochschulwahlen (siehe hierzu die Übersicht von Hastuzeit). Lukas Wanke (Vorsitzender Sprecher des Studierendenrats) spricht über die Funktion des StuRas. Außerdem diskutieren Konstantin Pott und Robin Rolnik (beide von der Liberalen Hochschulgruppe),  Lena Schütt (Juso-Hochschulgruppe) und Friedrich Lembert (RCDS) über Hochschulpolitik und die Wahlprogramme der jeweiligen Listen. Zu seinem Arbeitsbereich wird außerdem der StuRa-Finanzer Carl-Jonas Mader befragt. Zuletzt geht es um den Umgang der Universität mit dem Agieren der Identitären Bewegung.

Hinweis: Positionen von VertreterInnen derjenigen Listen, die nicht in unserem Live-Magazin anwesend sein konnten, könnt ihr bei der Löwenrunde hören, die am 09. Mai stattfinden wird. Dort werden sich die einzelnen Listen vorstellen, zu Inhalten ihrer jeweiligen Wahlprogramme befragt und auch das studentische Publikum wird Gelegenheit haben, nachzufragen – Link zur Facebookveranstaltung. Hier findet ihr außerdem den Link zum Wahlomat für die Stura-Wahlen.