Schlagwort: Kürzungen

Gegen die Kürzungen: Demo auf Sparflamme

Etwa 150 Menschen haben sich am Mittwochmittag, den 14. Juli, auf dem Universitätsplatz zu einer Kundgebung versammelt. Sie wenden sich gegen die geplanten Kürzungen an der Uni Halle. Diese sehen Umstrukturierungen von Fakultäten sowie die Einsparung ganzer Studiengänge vor. Anfang Juni waren noch etwa 700 Personen dem Demo-Aufruf gefolgt, dennoch bleiben die Organisator:innen optimisch und nehmen Proteste auch am Landtag in Magdeburg in den Blick.

Die Kürzungsdebatte an der MLU geht weiter

Eine Woche vor der Landtagswahl von Sachsen-Anhalt veröffentlichte der Rektor der Martin-Luther-Universität ein Kürzungspapier. Betroffen waren eine ganze Reihe von Studiengängen. Über die Agrarwissenschaften bis zum Sport. Das Papier sorgte für einiges an Wirbel und das über Halle hinaus. Heute, am 14. Juli haben die Studierenden wieder gegen die geplanten Kürzungen demonstriert unter dem Motto „Kürzungswelle brechen – alle Fächer bleiben! #MLUnterfinanziert“.

Damit gehen die Proteste, die schonmal am 2. Juni auch parallel zur Senatssitzung auf dem Universitätsplatz stattfanden, und am 29. Juni mit einer Traktordemo fortgeführt wurden weiter. Mit Lukas Wanke von der philosophischen Fakultät 1, welche zu den heutigen Protest aufgerufen hatte, sprachen wir über den Stand der Kürzungsdebatte.

Mit Traktoren gegen die Kürzungspläne

Landwirtinnen und Landwirte haben am Dienstagmittag, 29. Juni, gegen die geplanten Kürzungen am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Uni Halle protestiert. Mit mehr als 20 Traktoren fuhren sie vom Heide-Campus bis zum Universitätsplatz, wo sich eine Kundgebung mit etwa 150 Teilnehmenden anschloss. Dort erhielt Rektor Prof. Christian Tietje einen Brief der Bauernverbände, der die Bedeutung des Instituts insbesondere für die Region und den gesamten mitteldeutschen Raum darlegt. Neben den Agrarwissenschaften sind auch zahlreiche andere Fächer von Kürzungen bedroht (wir berichteten). Weiterlesen

An der MLU beginnt die Diskussion um die Hochschulstruktur

Heute Morgen kann es durchaus sein, dass euch eine Kolonne von Traktoren in Halle begegnet. Denn um 9:30 werden eine ganze Menge Traktoren sich am Seckendorf Platz zu einer Demonstration treffen und sich auf den Weg machen zum Universitätsplatz, wo die Abschlusskundgebung um 11:30 stattfinden soll. Die Agrarwissenschaften protestieren gegen geplante und zu erwartende Kürzungen an der Martin-Luther-Universität. Den dieser fehlen langfristig gute 15 Millionen Euro.

Schon am 2. Juni hatten sich mehrere hundert Studierende auf dem Universitätsplatz versammelt, um gegen die Kürzungspläne zu demonstrieren. Der Senat hat da noch den Vorschlag für Kürzungen abgelehnt, doch eine Diskussion über die Hochschulstruktur steht weiterhin an, sollten die fehlenden Mittel nicht doch noch vom Land oder Bund beigesteuert werden. Insgesamt sollten, so der ursprüngliche Vorschlag des Rektorats, eine ganze Fakultät gestrichen, mehrere Studiengänge aufgelöst und die Anzahl der Lehrstellen reduziert werden. Die Studierendenredaktion sprach deswegen mit Lukas Wanke, der selber an der philosophischen Fakultät 1 studiert, welche wegfallen sollen. Er geht dabei auch gleich darauf ein, inwieweit die bisherigen Proteste dazu beigetragen haben, dass der Vorschlag des Rektorats abgelehnt wurde.

StuRa im Gespräch – Juni’21

Die letzten Proteste gegen Kürzungen an der MLU und die gerade stattgefundenen Hochschulwahlen – das sind zwei der wichtigen Themen für unser aktuelles Gespräch mit dem Vorsitz des Studierendenrats der MLU. Dabei stellt sich auch der neue vorsitzende Sprecher Glen Siegemund vor. Ein bisschen geht es auch dieses Mal natürlich auch um Corona und den Lehrbetrieb.

Gegen eine faktische Kürzung des Hochschul-Etats in Sachsen-Anhalt

Dass die Corona-Krise auch eine wirtschaftliche Krise sein wird – das wurde schon früh auch in der Öffentlichkeit klar gemacht. Was das bedeuten wird und welche Einschnitte damit verbunden sein werden, das ist unterdessen nicht unbedingt klar. Einen kleinen Eindruck kann man bekommen, wenn man auf die politischen Debatten blickt, die gerade auf Landes-Ebene in Sachsen-Anhalt geführt werden. Laut Presseberichten sollen die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt im Zuge der Corona-Krise insgesamt 6 Millionen Euro Solidaritätsbeitrag an die Landeskasse abführen. Das würde zum Beispiel allein für die Martin-Luther-Universität in Halle Kürzungen von etwa 2,5 Millionen Euro bedeuten. Der Akademische Senat der Uni Halle und der StuRa protestieren gegen dieses Vorhaben. Auch die Partei „Die Linke“ in Sachsen-Anhalt ist mit diesen Kürzungsplänen nicht einverstanden – das ist der Grund, warum wir den hochschulpolitischen Sprecher der Linken, Hendrik Lange, in das Magazin der studentischen Redaktion eingeladen haben.