Schlagwort: Corona

3G-Prinzip: MLU mit viel Präsenz im Wintersemester

Am 11. Oktober beginnt die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2021/22 an der Uni Halle. Nach drei Semestern, die überwiegend online stattfanden, werden die meisten Veranstaltungen nun wieder vor Ort in Präsenz abgehalten werden. Dabei gilt durchgehend das 3G-Prinzip: Alle Anwesenden in Uni-Veranstaltungen müssen gegen Covid-19 geimpft, von der Krankheit genesen oder negativ auf sie getestet sein.

Wir haben mit MLU-Rektor Prof. Christian Tietje und Glen Siegemund, Vorsitzender Sprecher des hallischen Studierendenrates, über den anstehenden Semesterstart gesprochen.

StudentIn #29 zu mentaler Gesundheit

Das Studierendenmagazin widmet sich in der nächsten Sendung, am Freitag, dem 27. August von 13 bis 15 Uhr dem Thema psychische Erkrankungen bzw. mentale Gesundheit. Merkt euch den Termin vor und hört uns Live auf der 95,9 MHz zu!

Nach gut anderthalb Jahren Corona-Pandemie ist die Belastung für Betroffene, auch bei Studierenden, stark gestiegen. Grund genug für uns zu schauen, wie es Betroffenen (auch jenseits der Universität) geht, wie Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen aussieht und welche gesellschaftlichen Probleme es dabei zu beachten gilt.

StuRa im Gespräch – Juli’21

Die Debatte um die Finanzierung der MLU dreht sich weiter während in Magdeburg sich eine neue Landesregierung versucht zu finden und Corona prägt weiterhin den Alltag der Studierenden. Über den aktuellen Stand der Kürzungsdebatte an der MLU sowie das geplante kommende Präsenzsemester  sprachen wir in unserem monatlichen Format „StuRa im Gespräch“ mit Glen Siegemund, er ist einer der beiden Vorsitzenden des Stura der Uni Halle.

StuRa im Gespräch – Juni’21

Die letzten Proteste gegen Kürzungen an der MLU und die gerade stattgefundenen Hochschulwahlen – das sind zwei der wichtigen Themen für unser aktuelles Gespräch mit dem Vorsitz des Studierendenrats der MLU. Dabei stellt sich auch der neue vorsitzende Sprecher Glen Siegemund vor. Ein bisschen geht es auch dieses Mal natürlich auch um Corona und den Lehrbetrieb.

Querdenker*innen der Lokalpolitik?

Am 1. Mai veröffentlichte der Journalist Gunnar Hamann eine Recherche mit dem Titel: „Querdenker der Lokalpolitik“. Auf den ersten Blick ist der Inhalt kaum Verwunderlich: Ein paar Menschen die der FDP und CDU nahestehen, oder dort Mitglieder sind, scheinen jenseits von Parteiauftritten die Covid-19-Pandemie zu verharmlosen, zeigen sich skeptisch ob der Realität des menschengemachten Klimawandels und bedienen rassistische Ressentiments

Bei der Recherche ging es dabei ursprünglich vor allem um Andreas Godenrath, ehemals bei der FDP und für diese auch schon Kandidat für den Stadtrat bei der Kommunalwahl 2019. In diesem Kontext kommen dann aber auch Thomas und Kerstin Godenrath vor, beide bei der CDU und Kerstin Godenrath ist Landtagskandidatin der CDU in Halle. Gerade vor dem Hintergrund des Streites in der CDU um die Koalitionsfähigkeit der Rechtsaußen-Partei Alternative für Deutschland zeigt sich die Relevanz dieser Positionen dann doch in einem anderen Licht. Wir sprachen deswegen mit Gunnar über seine Recherche und was genau er dabei eigentlich rausgefunden hat.

Ein Ausflug nach Bad Dürrenberg

Urlaub im Ausland, und selbst innerhalb von Deutschland, ist gerade ja wirklich sehr schwierig. Was also tun, wenn man doch mal eine Auszeit von der Stadt Halle braucht? In den nächsten Monaten wollen wir uns beim Studierendenmagazin mit Orten außerhalb des Stadtgebietes beschäftigen, die vielleicht mal einen Tagesausflug wert sind. Außerdem sollten sie auch innerhalb des MDV-Gebietes liegen. Martin ist dafür für einen Nachmittag nach Bad Dürrenberg gefahren, und dabei ist der Weg auch schon ein bisschen das Ziel.

Statement zur Sendung Studentin #25

Einige Hörer*innen haben sich – zurecht – über das von uns am 30. April in der Sendung gespielte Interview mit einer Querdenkerin beschwert. Wir wollen uns für diesen Beitrag entschuldigen. Ohne Kontextualisierung und Faktencheck gibt das Interview unkritisch einer Person aus der Bewegung eine Plattform für ihre Inhalte, was so nicht hätte geschehen dürfen und nicht im Sinne der Studentischen Redaktion ist.

Die Intention des Interviews war eine andere: Es ging darum, zu Verstehen, warum sich Menschen den sogenannten Querdenker*innen, in der Rechtsradikale und Verschwörungserzählungen dominieren, anschließen. Der Beitrag war dabei sehr schlecht gestaltet und beinhaltet grobe Fehler, weshalb der Bewegung unabsichtlich eine Bühne gegeben wurde. Das widerspricht unserem Selbstverständnis als Teil von Radio Corax, denn genau das ist explizit von dem Programm ausgeschlossen:

Diskriminierung von Personen oder Gruppen, wie Sexismus, Homophobie, Transphobie, Rassismus und Antisemitismus, sind aus Programm und Struktur des Radios auszuschließen. Dies gilt ebenso für jede Art von Chauvinismus, Nationalismus, religiösen Fundamentalismus und Gewaltverherrlichung. Die Ausschlussklausel gilt für alle Beiträge, Veröffentlichungen und Personen, die solche Verhältnisse oder Haltungen fördern oder vertreten.

Die Studierendenredaktion steht dem Beitrag kritisch gegenüber, weshalb auch eine weitere Verbreitung nicht stattfinden wird. Wir haben dementsprechend den Beitrag auch aus dem Mitschnitt zum Nachhören auf unserem Blog entfernt. Zu Dokumentationszwecken haben wir den Beitrag archiviert und er kann auf Nachfrage gehört werden.

Wir wollen uns aber auch für die ausführliche Kritik von unseren Hörer*innen bedanken. Wir haben uns damit auseinandergesetzt, wie wir in Zukunft die Arbeitsweise so verbessern können, dass so etwas nicht noch einmal passiert und bei politisch relevanten, aber schwierigen Themen bessere Arbeit gewährleistet werden kann. Dies werden wir auch weiterhin tun.

StuRa im Gespräch – April’21

Wir sprachen, wie jeden Monat, mit den Vorsitz des Studierendenrats der MLU, Klara und Robin. Dabei ist logischerweise die sogenannte Bundesnotbremse und ihre Auswirkung auf die Lehre ein Thema gewesen, aber auch der Haushalt der Universität, bei dem ein Defizit von 15 Millionen ansteht. Ein Einblick in die aktuelle Lage zu diesen Themen und auch noch ein oder zwei weiteren Fragen hört ihr bei StuRa im Gespräch.

Bundesnotbremse schließt die Hochschulen endgültig

Seit Samstag, 24. April, gilt die sogenannte „Bundesnotbremse“. Darin finden sich für Hochschulen und Universitäten keine spezifischen Regelungen – vielmehr werden sie den allgemeinbildenden Hochschulen gleichgesetzt. Das bedeutet: Ab einem Inzidenzwert von 100 an drei aufeinander folgenden ist nur Wechselunterricht erlaubt, ab 165 gar kein Präsenzunterricht mehr.

Die Martin-Luther-Universität bleibt zwar bis mindestens Pfingsten ohnehin komplett im Online-Betrieb. Eingestellt werden müssten laut Gesetz aber auch Ausnahmen wie Laborpraktika oder sport- und musikpraktischer Unterricht. Die MLU schrieb dazu am Montag, 26. April, auf ihrer Website, dass diese Lehrveranstaltungen zunächst trotz Notbremse weiter stattfinden. An der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik dagegen ist der komplette musikpraktische Präsenzunterricht bis auf Widerruf eingestellt.

Kritik kommt von der deutschen Hochschulrektorenkonferenz sowie aus den Wissenschaftsministerien der Länder. Sie fordern klare Regelungen für die Universitäten.

(zuletzt aktualisiert am 26. April 2021 um 18 Uhr)

Hannah Arendt im Kontext der Querdenken-Bewegung

Unter dem Motto „Querdenken“ und anderen Begrifflichkeiten, gehen seit Beginn der Pandemie Menschen auf die Straße und demonstrieren gegen die Maßnahmen zum Infektionsschutz. Daraus ist eine breite Bewegung gewachsen, innerhalb derer sich nicht selten auf stark umstrittene bis widerlegte Aussagen zur Gefährlichkeit des Virus gestützt wird. Im Kontext dieser Proteste wird sich immer wieder auf Hannah Arendts Philosophie und einzelne Zitate von ihr berufen. Mit Nils Baratella haben wir über dieses Thema gesprochen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Hannah-Arendt-Archiv am Philosophischen Institut der Universität in Oldenburg. Dort schreibt er an seiner Habilschrift und verwaltet das Archiv, das als einziges innerhalb Europas den gesamten Nachlass Arendts physisch aufbewahrt. Zunächst hat er das Zitat „Niemand hat das Recht zu gehorchen“ eingeordnet.

Bild von Bernd Schwabe ( CC BY-SA 3.0)