Schlagwort: Corona

Bundesnotbremse schließt die Hochschulen endgültig

Seit Samstag, 24. April, gilt die sogenannte „Bundesnotbremse“. Darin finden sich für Hochschulen und Universitäten keine spezifischen Regelungen – vielmehr werden sie den allgemeinbildenden Hochschulen gleichgesetzt. Das bedeutet: Ab einem Inzidenzwert von 100 an drei aufeinander folgenden ist nur Wechselunterricht erlaubt, ab 165 gar kein Präsenzunterricht mehr.

Die Martin-Luther-Universität bleibt zwar bis mindestens Pfingsten ohnehin komplett im Online-Betrieb. Eingestellt werden müssten laut Gesetz aber auch Ausnahmen wie Laborpraktika oder sport- und musikpraktischer Unterricht. Die MLU schrieb dazu am Montag, 26. April, auf ihrer Website, dass diese Lehrveranstaltungen zunächst trotz Notbremse weiter stattfinden. An der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik dagegen ist der komplette musikpraktische Präsenzunterricht bis auf Widerruf eingestellt.

Kritik kommt von der deutschen Hochschulrektorenkonferenz sowie aus den Wissenschaftsministerien der Länder. Sie fordern klare Regelungen für die Universitäten.

(zuletzt aktualisiert am 26. April 2021 um 18 Uhr)

Hannah Arendt im Kontext der Querdenken-Bewegung

Unter dem Motto „Querdenken“ und anderen Begrifflichkeiten, gehen seit Beginn der Pandemie Menschen auf die Straße und demonstrieren gegen die Maßnahmen zum Infektionsschutz. Daraus ist eine breite Bewegung gewachsen, innerhalb derer sich nicht selten auf stark umstrittene bis widerlegte Aussagen zur Gefährlichkeit des Virus gestützt wird. Im Kontext dieser Proteste wird sich immer wieder auf Hannah Arendts Philosophie und einzelne Zitate von ihr berufen. Mit Nils Baratella haben wir über dieses Thema gesprochen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Hannah-Arendt-Archiv am Philosophischen Institut der Universität in Oldenburg. Dort schreibt er an seiner Habilschrift und verwaltet das Archiv, das als einziges innerhalb Europas den gesamten Nachlass Arendts physisch aufbewahrt. Zunächst hat er das Zitat „Niemand hat das Recht zu gehorchen“ eingeordnet.

Bild von Bernd Schwabe ( CC BY-SA 3.0)

 

 

Musiker*innen in der Pandemie – The Screenshots

Die Studierendenredaktion hat in den letzten Monaten sich damit beschäftigt, wie es Studierenden, den Clubs oder auch Orchestern in den der Pandemiezeit geht. Aber was machen eigentlich Bands in einer Zeit ohne Konzerte, Tourneen und Festivals? Martin aus der Redaktion hat darüber mit „Dax Werner“ von der Rockband „The Screenshots“ gesprochen.

StuRa im Gespräch – Februar ’21

Wie bei jedem Studierendenmagazin haben wir uns wieder mit den beiden Vorsitzenden Klara und Robin des Studierendenrats der Uni Halle unterhalten. Gerade jetzt wo Forderungen nach Öffnungen und Lockerungen laut werden wollten wir wissen, ob die Politik auch die Probleme von Studierenden aufgreift.

Demo zum Feministischen Kampftag am 8. März

Feministisch leben, kämpfen, streiken – kurz FLEKS. So heißt die Gruppe, die auch in diesem Jahr in Halle zum 8. März zum feministischen Kampftag aufruft. Unter der Überschrift „Überlastet? Who cares“ soll in diesem Jahr der Blick auf die Verteilung von Care-, also Sorge-Arbeit, innerhalb unserer Gesellschaft gerichtet werden – gerade in Zeiten der Coronakrise. Martin vom Studierendenradio hat sich mit Julia von der FLEKS-Gruppe über die Veranstaltung und deren Hintergründe unterhalten.

Studierende in Frankreich zu Corona-Zeiten

Seit Februar haben Studierende in Frankreich Anspruch auf tägliche Mahlzeiten für einen symbolischen Euro sowie drei kostenlose psychologische Konsultationen. Théo und Leopold studieren in Frankreich und haben mit Burkhard über die Umsetzung der Maßnahmen sowie ihre allgemeine Studiensituation gesprochen.

AStA Hannover: Nein zu Präsenzklausuren

Es ist an den Universitäten wieder Prüfungsphase. Dank Corona ist es aber eine ganz besondere. An der uni Halle gibt es nämlich Präsenzprüfungen nur in den Bereichen, wo es wirklich nicht anders geht, also etwa Sport, Musik oder alles, was mit Labor zu tun hat. Ansonsten ist alles online, ein Beispiel sind die unter den Studierenden inzwischen berühmten Open-Book-Klausuren. Doch die Leibniz-Universität in Hannover geht da einen anderen Weg: ab dem 1. März, also ab heute, sind Präsenzprüfungen wieder flächendeckend möglich. Tobias Kiene ist Öffentlichkeitsreferent des AStAs, also der Studierendenvertretung, der Uni Hannover. Wir sprachen letzten Freitag mit ihm darüber, in welcher Form die Studierende eigentlich in diese Entscheidung eingebunden wurden.

Bild: „Hannover – Leibnitz Universität“ by jaime.silva is licensed under CC BY-NC-ND 2.0

StuRa im Gespräch – Dezember ’20

Aufgrund der Aktualität veröffentlichen wir unsere Kategorie „StuRa im Gespräch“ schon vor dem Sendetermin des studentischen Magazins im Dezember:

Ein turbulentes Jahr geht auch für den StuRa zu Ende. Grund genug für uns den beiden vorsitzenden Sprechern nochmal ordentlich auf den Zahn zu fühlen. Dabei reden wir nicht nur über die aktuelle pandemische Situation und die Herausforderungen, denen sich StudentInnen und der Stura selbst ausgesetzt sehen, sondern auch über die internationale Politik am Beispiel von Alana, einer verhafteten belarussichen Studentin.

Neben der internationalen Politik gehen sie auch noch einmal die aktuelle, deutsche Politik ein, die einen großen Einfluss auf das Geschehen an Universität hat. Ein neu verabschiedetes Gesetz soll in die Finanzierung der Unis eingreifen, welches allerdings groß Probleme nach sich ziehen könnte. Mehr dazu hört ihr ab Minute 23. Die Petition des Sturas könnt ihr hier unterschreiben.

Zu guter letzt geben uns Robin und Lukas auch einen Rückblick auf ihre Amtszeit und verraten, welches die größten Herausforderungen waren und was vielleicht auch schönes aus ihrem Amt erwachsen ist.

Zur finanziellen Lage des Studentenwerks

Die Corona-Pandemie stellt auch das universitäre Leben vor große Herausforderungen. Betroffen sind dabei nicht nur Studierende – auch das Studentenwerk steht vor großen Herausforderungen. Kai vom Studierendenradio hat sich mit Frau Dr. Lydia Hüskens, der Geschäftsführerin des Studentenwerks Halle, getroffen.

Herausforderungen für den TURM in Halle

Der TURM in Halle gehört zu jenen Clubs, die durch die Corona-Pandemie vor einer existentiellen Herausforderungen stehen. Durch die pandemie-bedingten Einschränkungen sind in diesem Jahr nicht nur die Ersti-Veranstaltungen im TURM ausgefallen. Im Team des Clubs gibt es auch eine Unzufriedenheit damit, wie Stadt und Land auf die Notlage in der Clubszene reagieren. Martin vom Studierendenradio hat sich im November dem Betreiber und einem Mitarbeiter vom TURM getroffen und mit ihnen über die Situation des Clubs gesprochen.