Der StuRa der Uni Halle in der Corona-Krise

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Maßnahmen tangieren auch die Arbeit des StuRa der Uni Halle. Dennoch ist der StuRa aktiv und versucht, bestehende Beratungsstrukturen aufrecht zu erhalten. Auf der Homepage des StuRa werden außerdem regelmäßig Neuigkeiten veröffentlicht. Wir sprachen mit Lukas Wanke und Robin Rolnik, den beiden stellvertretenden Sprechern des StuRa, über aktuelle Aktivitäten und Forderungen des Studierendenrats.

Neben der Corona-Krise und damit verbundenen Forderung hat das Studierendenradio mit den beiden vorsitzenden Sprechern des StuRa außerdem über ein Ereignis gesprochen, das in den Hintergrund gedrängt zu werden droht: Anfang März hat Lukas Wanke eine rechtsextreme Morddrohung erhalten. Wir fragten nach dem Hintergrund und Reaktionen in der Stadt.

Zur steuerlichen Absetzung der Erstausbildung

Im Januar hat das Bundesverfassungsgericht die bisherigen gesetzlichen Regelungen in einem Urteil besätigt: Kosten, die bei der Erstausbildung anfallen, können weiterhin nicht über die sogenannten Werbungskosten bei einer Steuererklärung abgesetzt werden. Für Studierende, die ohnehin in finanziell prekären Bedingungen leben, ist dies ein Problem. Der StuRa der Uni Halle kritisiert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Martin Zeiler, Referent des StuRas für äußere Hochschul- und Bildungspolitik, hat für den StuRa ein Statement dazu verfasst. Vanessa vom Studierendenradio bat ihn um ein Gespräch und hat Martin zunächst nach seiner ersten Reaktion auf das Urteil gefragt.

Aspekte des neuen Hochschulgesetzes in Sachsen-Anhalt

Im kommenden Wintersemester wird in Sachsen-Anhalt das neue Hochschulgesetz in Kraft treten – das Studierendenradio hat bereits hier darüber berichtet. Wir wollten einige Aspekte des neuen Hochschulgesetzes noch einmal genauer beleuchten, insbesondere mit einem Fokus auf die Auswirkungen für studentische Mitbestimmung an der Uni und auf die Praxis an der Martin-Luther-Universität. Aus diesem Grund haben wir uns erneut mit Robin Rolnik und Martin Zeiler vom StuRa der Uni Halle getroffen, die uns zunächst noch einmal über die bisherigen Vorgänge informiert haben.

Das Neue Hochschulgesetz kommt

Wenn alles gut geht soll im nächsten Jahr das Neue Hochschulgesetz in Kraft treten. Ein jahrelanger Gesetzgebungsprozess käme dann an sein Ende. Unter Studierenden der Uni Halle stößt der bisherige Gesetzesentwurf auf gemischte Gefühle. In der vorletzten Woche waren Robin Rolnik und Martin Zeiler vom StuRa der Uni Halle in Magdeburg bei einer Anhörung. Dort konnten sie im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens ihre Meinung vortragen. Robin Rolnik ist einer der vorsitzenden Sprecher des StuRas Halle – Martin Zeiler leitet das Referat für äußere Hochschulpolitik. Wir haben mit beiden über das Neue Hochschulgesetz gesprochen.

Eine neue Wahlperiode des Sudierendenrats

Am 04. November hat die 1. Sitzung des Studierendenrats der MLU getagt. Nach den StuRa-Wahlen im Mai ist damit der neue Studierendenrat zusammengetreten. Dies war für uns der Anlass, im studentischen Magazin am 22.11. mit den beiden vorsitzenden Sprechern des StuRa’s Robin Rolnik und Lukas Wanke ins Gespräch zu kommen. Wir haben mit ihnen auf die vergangene Wahlperiode zurückgeblickt und über aktuelle Themen des StuRa’s sowie über Einflussmöglichkeiten für Studierende gesprochen.

Wohngeld für Studierende + BAföG rauf!

Gestern wurde vermeldet, dass die Zahl der BAföG empfangenden Studierenden  und SchülerInnen rückläufig ist. Im Vergleich zur Situation vor vier Jahren erhalten heute 180.000 Studis und SchülerInnen weniger Bafög. Das ist eine ganze Menge. Was also tun, wenn die Lebenskosten durch steigende Mieten etc steigen, aber man nicht als förderfähig gilt? Eine Alternative wäre das Wohngeld, die andere ist arbeiten, was dann zur Verzögerung des Studiums führen kann. Die Bundesregierung ist nun endlich dran, das Bafög-Gesetz neu zu regeln und den Fördersatz zu erhöhen. Der Studierendenrat der Uni Halle hat dies in einem Twitter-Post auch begrüßt. Dennoch stellen sich auch bei erhöhtem Satz für viele Studierende Existenzfragen, wenn sie nämlich als nicht förderfähig gelten. Der Studierendenrat hat dazu gemeinsam mit dem Studentenwerk Mitte Januar eine Veranstaltung abgehalten, um betroffene Studierende über ihre Möglichkeiten zu informieren, wie sie auf anderen Wegen finanzielle Unterstützung erhalten können. Dabei ging es vor allem um das Modell Wohngeld. Über diese Möglichkeit, die Kritik am Bafög-System und die Motivation zur Veranstaltung sprachen wir mit Lukas Wanke, einem der Sprecher des Studierendenrates der Uni Halle.