Die Psychotherapiereform und ihre Folgen fürs Studium

Immer mehr Menschen benötigen eine psychotherapeutische Beratung. Die Wartezeiten für eine Psychotherapie sind jedoch lang. Dass es zu wenige PsychotherapeutInnen gibt mag auch daran liegen, dass die Ausbildung lang und kostenintensiv ist. Nach einem Master-Studienabschluss in Psychologie ist eine anschließende Ausbildung zum/zur „psychologischen Psychotherapeut/in“ notwendig – viele werdende Psychotherapeuten müssen in dieser Zeit Kredite aufnehmen, um sich die Ausbildung finanzieren zu können. Das ist einer der Gründe, warum die Bundesregierung eine Psychotherapiereform diskutiert. Doch die aktuell vorgesehenen Änderungen werden von ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen und StudentInnen kritisiert. Auch in Halle haben sich Psychologie-Studierende an einer Petitions-Aktion beteiligt. Alina vom Studierendenradio hat mit Sophie Ritter und Tordis Kindt gesprochen. Beide studieren Psychologie in Halle und haben sich an der Unterschriftensammlung beteiligt.

‚Students for Future‘ protestieren an der Uni Halle

Am 24. Mai haben sich Studierende der Martin-Luther-Universität in Halle mit der „Fridays-for-Future“-Bewegung solidarisiert. Um ein Zeichen für Klimagerechtigkeit – auch in der Universität, auch in Halle – zu setzen, haben sie das Gebäude des Melanchthonianum besetzt. In der Mai-Ausgabe des studentischen Magazins haben wir über die Besetzungsaktion berichtet.

Philine vom Studierendenradio war vor Ort, hat Eindrücke eingefangen und mit mehreren BesetzerInnen gesprochen:

Außerdem haben Lisa und Martin vom Studierendenradio die Besetzung noch einmal eingeordnet. Sie berichten vom Geschehen und geben Höreindrücke von vor Ort wieder: