Schlagwort: Hochschulpolitik

StuRa im Gespräch – März ’21

Bei StuRa im Gespräch sprachen wir wieder mit den Vorsitz des Studierendenrats der MLU, Klara und Robin. Die Studierendenvertretung hatte gerade erst eine Umfrage zu Studienbedingungen unter Corona veröffentlicht, weshalb wir erst darauf eingegangen sind. Weiter im Gespräch ging es um die studentische Perspektive der Online-Tagung „Lehre Digital und Hybrid„, welche kurz zuvor stattfand, den Stand bei der Abschaffung der Freiversuchsregelung für das kommende Sommersemester, die Online-Petition zur Bibliotheksöffnung sowie die neue Studierenden-Initiative „Call me by my name“, die sich gerade beginnt dafür einzusetzen, dass Studierende unter ihren selbstgewählten Namen an der Uni studieren können.

Trotz Protesten neues Universitätsgesetz in Österreich beschlossen

Am Mittwoch, den 24. März 2021, hat das österreichische Parlament mit den Stimmen der Österreichischen Volkspartei und den Grünen die Novelle des Universitätsgesetzes beschlossen. Darin wird eine weitere neoliberale Ausrichtung der Universitäten für Österreich festgeschrieben. Das bedeutet weg von einem Bildungsanspruch für alle bei fairen Arbeitsverhältnissen und demokratischer Mitbestimmung hin zu der Universität als ein Dienstleister für jene, die es sich leisten können und sich mit Straflogik statt Förderung anfreunden können. Die vergangenen Monate haben wir jeweils über die von der Initiative „Bildung Brennt” organisierten Proteste schon berichtet, die Abstimmung im Parlament und das erwartbare Ergebnis haben wir wieder mit einem Aktivisten der Initiative besprochen. Zuerst wollten wir aber wissen, ob sich am Gesetzesentwurf nochmal etwas verändert hat.

StuRa im Gespräch – Februar ’21

Wie bei jedem Studierendenmagazin haben wir uns wieder mit den beiden Vorsitzenden Klara und Robin des Studierendenrats der Uni Halle unterhalten. Gerade jetzt wo Forderungen nach Öffnungen und Lockerungen laut werden wollten wir wissen, ob die Politik auch die Probleme von Studierenden aufgreift.

Studierende in Frankreich zu Corona-Zeiten

Seit Februar haben Studierende in Frankreich Anspruch auf tägliche Mahlzeiten für einen symbolischen Euro sowie drei kostenlose psychologische Konsultationen. Théo und Leopold studieren in Frankreich und haben mit Burkhard über die Umsetzung der Maßnahmen sowie ihre allgemeine Studiensituation gesprochen.

AStA Hannover: Nein zu Präsenzklausuren

Es ist an den Universitäten wieder Prüfungsphase. Dank Corona ist es aber eine ganz besondere. An der uni Halle gibt es nämlich Präsenzprüfungen nur in den Bereichen, wo es wirklich nicht anders geht, also etwa Sport, Musik oder alles, was mit Labor zu tun hat. Ansonsten ist alles online, ein Beispiel sind die unter den Studierenden inzwischen berühmten Open-Book-Klausuren. Doch die Leibniz-Universität in Hannover geht da einen anderen Weg: ab dem 1. März, also ab heute, sind Präsenzprüfungen wieder flächendeckend möglich. Tobias Kiene ist Öffentlichkeitsreferent des AStAs, also der Studierendenvertretung, der Uni Hannover. Wir sprachen letzten Freitag mit ihm darüber, in welcher Form die Studierende eigentlich in diese Entscheidung eingebunden wurden.

Bild: „Hannover – Leibnitz Universität“ by jaime.silva is licensed under CC BY-NC-ND 2.0

Pädagogische Hochschulen? „Das sind Luftschlösser“

Bild: In diesem Gebäude in Halle-Kröllwitz befand sich bis 1993 die Pädagogische Hochschule Halle-Köthen „N.K. Krupskaja“. Heute beherbergt es das Bildungshaus Riesenklein.

Im Juni wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag und für die CDU scheint der Wahlkampf schon anzulaufen: Vor einigen Wochen haben Politiker:innen der Landespartei den Entwurf für das Wahlprogramm abgeschlossen. Einer der notierten Ansätze: Die Gründung von Pädagogischen Hochschulen in Sachsen-Anhalt, an denen zukünftig Lehrkräfte ausgebildet werden sollen. Das ist eigentlich nichts Neues, bis 1993 gab es auch hier in Halle eine solche Pädagogische Hochschule. Die ist dann 1993 in der Universität aufgegangen. Und was hält die nun von dem Vorschlag der CDU? Burkhard aus der Studierenden-Redaktion hat nachgefragt.

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StuRa im Gespräch – Januar ’21

Ein neues Jahr beginnt, genauso turbulent wie das letzte zu Ende ging, und auch neue Vorsitzende des Stura sind bei uns zum Gespräch. Das bedeutet natürlich, dass die beiden sich erstmal vorstellen dürfen. Im Gespräch geht es dann um die vergangene Onlinewahl, wie die neue Amtszeit unter den Coronabedingungen gestartet ist und welche Projekte und Herausforderungen – auch gerade im digitalen Semester – bevorstehen.

Neues Jahr, neuer Stura

Mitte Dezember wurde der neue Studierenrat der Uni Halle erstmals online gewählt – coronabedingt mehr als ein halbes Jahr verspätet. Turnusmäßig stünde die nächste Hochschulwahl bereits im Sommersemester an. Wir haben mit Anna-Amina Zeidan, Öffentlichkeitsreferentin des Stura, über die vor uns liegende, wohl kürzeste Legislatur eines hallischen Stura gesprochen.

StuRa im Gespräch – November ’20

Auch in diesem Monat liefern wir das Format „StuRa im Gespräch“. Am 27.11.2020 haben wir mit Robin Rolnik, einem der vorsitzenden Sprecher des StuRa, per Telefon gesprochen. Das waren die Themen, über die wir mit Roben gesprochen haben: Umwandlung des Hybridsemesters in ein vollständig digitales Semester; Nothilfen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung; aufgelöste Arbeitskreise: AK Refugees Welcome und AK Kultur; Situation des Studentenwerks.

Für die Öffnung der BAföG-Förderung

Die Richtlinien zur BAföG-Förderung müssen geöffnet werden – das fordert Iris Kimizoglu vom Freien Zusammenschluss von Student*innenschaften (FZS). Diese Forderung bekommt in der Corona-Krise eine besondere Dringlichkeit. Martin vom Studierendenradio hat mit Iris Kimizoglu über die Forderungen des FZS gesprochen.