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Radiozwitschern #2 – Punk in der DDR

Die anderen Bands, Schleimkeim, Müllstation, aber auch weniger bekannte Namen, geschmuggelte Kassetten, Aufnahmen mit selbstgebastelten Instrumente. Punk in der DDR war vielfältig, definitiv „Underground“ und wurde vom Staat bekämpft. Die  Szene(en) wurde von der Stasi und Polizei mit Attributen wie „negativ-dekadent“, „politisch labil“, „demonstrativ“, „radaumäßig“, „rowdyhaft“, „kriminell gefährdet“ oder „fehlentwickelt“ beschrieben. In unserer Februarfolge von Radiozwitschern widmen wir uns ausführlich dem Punk in der DDR mit unserem Gast Mark, Autor von Zonenpunkprovinz – Punk in Halle (Saale) in den 80er Jahren.

 

Ein Ausflug nach Zeitz

Zeitz im Burgenlandkreis, etwa 70 km vom Halle entfernt, ist vielen bestimmt bekannt. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt durch Wegzug und Leerstand nach dem Ende der DDR. Damit steht die Zeitz beispielhaft für Abbau von Industrie durch die Treuhand in den 90ern. Doch ist es dort wirklich so schlimm wie es in zahlreichen Dokus immer dargestellt wird?