Das Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft

In den vergangenen Jahren hörte man immer wieder von auf- und abflauenden Protesten in Hochschulen und Universitäten. Vor allem der universitäre Mittelbau organisiert sich immer wieder in Hochschulinitiativen, um unter anderem für unbefristete Arbeitsverträge und bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Um diese Initiativen bundesweit bündeln zu können, gründete sich das Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft, kurz NGAWiss. Wir sprachen mit Patrick Wöhrle aus Dresden über diese prekäre Arbeitssituation im universitären Mittelbau und über die Forderungen der Mittelbauinitiative. Wöhrle ist selbst seit Jahren im Mittelbau tätig, und darüber hinaus engagiert er sich in der NGAWIss.

Proteste der Medizinstudierenden

Wir sind keine kostenlosen Stationshilfen!“ das sagen Studierende der Medizin im Rahmen einer Online-Petition, die gerade läuft. Es geht um die Arbeitsbedingungen von Studierenden, die sich im Praktischen Jahr befinden. Das Praktische Jahr, meist PJ genannt, ist die Schnittstelle zwischen Studium und praktischer Tätigkeit. Bezahlt wird das PJ nur gering oder gar nicht. Am 16. Januar fand ein bundesweiter Aktionstag an den Universitäten unter dem Motto „Faires PJ“ statt. Über die Bedingungen im PJ und auch den Aktionstag sprach das Studierendenradio mit Sebastian Hausschild. Der studiert Medizin und ist Mitglied des Fachschaftsrats Medizin.