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Erinnerung als Konflikt: Dresden 81 Jahre nach der Bombardierung

Am 13. Februar 2026 jährt sich die Bombardierung Dresdens zum 81. Mal. Während in der Innenstadt der Opfer von 1945 gedacht wird, mobilisieren rechtsextreme Gruppen erneut zu einem sogenannten „Trauermarsch“. Auf der anderen Seite formieren sich Menschenkette und Blockadebündnisse. Die Polizei trennt die Versammlungen mit einem Großaufgebot.

Der Beitrag zeichnet die historischen Hintergründe der Luftangriffe nach, ordnet umstrittene Opferzahlen ein und zeigt, wie früh die Zerstörung Dresdens propagandistisch instrumentalisiert wurde. Er begleitet den aktuellen Aufmarsch, spricht mit Gegendemonstrierenden und beleuchtet die Rolle der Stadtgesellschaft – zwischen stillem Gedenken und aktivem Widerstand.

81 Jahre nach Kriegsende ist der 13. Februar in Dresden nicht nur ein Tag der Erinnerung. Er ist ein politischer Konfliktraum – und ein Streit um die Deutung der Geschichte.

CSD Zeitz

Dieses Jahr fand der erste CSD in Zeitz und somit der zweite CSD im Burgenland-Kreis statt, eigentlich schon Anlass genug hinzufahren und Support zu zeigen. Jedoch wurde zusätzlich eine Gegendemonstration der neonazistischen Kleinpartei „Dritter Weg“ angemeldet, was nach rechtsextremen Übergriffen im letzten Jahr auf den CSD in Weißenfels ein weiterer Beweggrund war die queere Community in Zeitz zu unterstützen. Wir waren vor Ort und haben mit Demonstrant*innen und einer Vertreterin eines queeren Jugendverbandes aus der Region gesprochen. In diesem Beitrag erwartet euch ein breites Spektrum an Eindrücken und Emotionen von diesem historischen Ereignis.